Nach-Urlaubs-Problemchen

Zunächst was schönes: Mein Urlaub war super! Oslo, Göteborg, Kopenhagen – alles schöne Städte, die es sich lohnt, mal anzugucken. Und dann noch ein paar Tage Berlin bei der Blogger- und Web2.0-Konferenz re:publica. Dufte!

Jetzt bin ich seit Montag wieder im Büro und werkel weiter an Analysen und potentiellem Inhalt für meine Diplomarbeit. So ist meine Analyse zum Testbeam quasi fertig, ich habe eine Ineffizienz von kleiner als 4·10-5 heraus, was im erwarteten Bereich liegt. (Zur Erinnerung: auf etwa 2·10-5 verpasste Ereignisse will man kommen)

Als nächstes folgen zwei weitere Auswertungschritte:
1) Die Rohdaten, die von AMS kommen, werden bearbeitet, um Unnötiges entfernt und so Krams wie Spurrekonstruktion wird gemacht. Beim ACC ist ein entscheidender Teil das Spektrum der Signale der Photomultiplier. Was damit aber genau passiert bei diesem Bearbeitungschritt ist nicht so ganz klar, also will ich mal ein paar Spektren vergleichen. Meine Vermutung ist, dass sie einfach nur um das Grundrauschen (Pedestal) korrigiert werden. Aber Kontrolle ist besser, ne?

2) Während meines Urlaubs war AMS bei der ESTEC zum Thermo-Vakuum-Test. Dort wurden verschiedene Temperaturen eingestellt und dann Daten aufgenommen. Interessant ist jetzt, wie sich die oben erwähnten Spektren bei verschiedenen Temperaturen verändern. Im Kleinen habe ich diese Messungen hier an der RWTH bereits durchgeführt. Mal gucken, ob sie auch im Großen so ausfallen.

Doch wie komme ich zu der Überschrift?
Ach ja, für 1) brauche ich einen Rechner, auf dem ein Programm zum Auslesen der Spektren vor Bearbeitung liegt. Dummerweise ist der Rechner gerade irgendwo zwischen holländischer Küste und CERN.
Für 2) benötige ich einen Server hier am Institut, auf dem ich immer arbeite und meine ganzen Skripte laufen lasse. Dummerweise ist der Rechner gerade irgendwo zwischen BIOS und Login hängengeblieben.

Naja, so hab ich auch endlich mal wieder Zeit, etwas für posterous zu schreiben.