Antizähler Ausbau

Zack, da ist die Woche wieder rum gewesen. Wir waren im CERN, um den Antizähler auszubauen. Nächste Woche wird er dann wieder in das neue Gehäuse mit dem Permanentmagneten eingebaut.

Dass wir eine gesamte Woche im CERN waren lag zum einen natürlich daran, dass man immer einen knappen Tag für die Reise braucht und zum anderen, dass es viele kleine Schritte sind, die man machen muss. Hier ein paar Klemmen lösen, da ein paar Schrauben drehen, dort ein paar Teile ausbauen… Und am Ende mussten wir noch testen, ob Lichtlecks im Antizähler waren.

Der Antizähler ist ein Szintillator, das heißt, wenn ihn ein Teilchen passiert, leuchtet er (mit sehr geringer Intensität) auf. Das wird dann von lichtempfindlichen Teilen (den Photomultipliern) wahrgenommen und in elektrische Signale umgewandelt.
Damit man aber diese schwachen Lichtblitze sehen kann, darf kein störendes Umgebungslicht in den Szintillator eindringen. Er muss also Lichtdicht sein. Und genau darauf haben wir mit einer Taschenlampe, einem Laserpointer, einem Oszilloskop, einer Hochspannungsquelle und ein paar Kabeln getestet. Wenn eine undichte Stelle gefunden wurde, wurde mit schwarzem Spezial-Silikon ein Häufchen drauf gesetzt und erneut geprüft, ob mit der Taschenlampe / dem Laser ein Effekt auf dem Oszilloskop sichtbar wird.

Am Ende hat alles geklappt und wir mussten auch nicht bis in die späten Abend-/Nachtstunden arbeiten. Also eine erfolgreiche Woche!

9622720-IMG_82459622721-IMG_8265